“Aufklärung kennt keinen Schlussstrich” – Ein Interview mit Roland Jahn

Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes) im Interview mit dem Tagesspiegel:

Vor 20 Jahren wurde das Stasi-Unterlagen-Gesetz verabschiedet. Roland Jahn spricht im Interview über den Stolz der Ostdeutschen – und die 68er der DDR.

http://www.tagesspiegel.de/politik/roland-jahn-im-interview-aufklaerung-kennt-keinen-schlussstrich/5998490.html

 

Ein Gedanke zu ““Aufklärung kennt keinen Schlussstrich” – Ein Interview mit Roland Jahn

  1. Hallo,
    auch wir stoßen jede Art von Diktatur und Geheimdiensten ab…aber…wenn das ABER nicht wäre.
    Es kommt uns geradezu als Hohn vor, wenn man die Aufarbeitung der Nazivergangenheit der BRD im Vergleich zur Aufarbeitung MfS sieht.
    In der Nazidiktatur gab es tausende Mörder die auf unmenschlichste Art und Weise tausende von Menschen umgebracht haben…natürlich alles auf Befehl von oben,die Verantwortlichen wurden jahrelang von den Behörden gedeckt,Bsp.Heinrich Boere und Angehörige der Polizeieinheiten,des SD,der SS (die aktiv in Sonderkommandos tätig waren ) wurden nachweislich überhaupt nicht verurteilt.
    Wenn es zu einer Verfolgung kam ,dann durch das Beherzte Aufarbeiten von Opfern und Privatpersonen, siehe Klaus Barbie!!!
    Und nun steckt man in die Aufarbeitung eines Geheimdienstes Unsummen???Von was wird hier abgelenkt???
    Hat nicht jedes Land einen Geheimdienst…die Toten,die dort “Verunglückt” sind möchten wir nicht zählen…und kommen einem die heutigen Machenschaften (Abhören,IMs in linker und rechter Szene,zur Verfügung gestellte Finanzmittel) nicht irgendwie bekannt vor???
    Und dann mit dem Finger auf die böse Vergangenheit zeigen!!??
    Die Opfer mögen mir verzeihen ,aber
    mit Demokratie hat dies leider nicht viel zu tun!!!

    Viele Grüße